Persönlichkeitsentfaltung mit 44 IQ ist Balsam für die Intelligenz Ihrer Seele!

Intelligent seelisch lernen macht  Freude
Beobachtungen und Erkenntnisse aus der täglichen Lebensschule, auch Tagesschule genannt
...Was wissen Sie über Ihre Persönlichkeit?
...Wie gut kennen Sie sich wirklich?
...Verbessern Sie Ihre seelische Intelligenz!
44 IQ hilft Ihnen dabei!
IQ
44 IQ ist ein ausschließlich an seelischen Werten orientierter Intelligenztest, der Ihnen spielerisch hilft, Ihre persönlichen Stärken und Schwächen zu entdecken, getreu der Aufforderung der Antike:
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Sturheit unter der Lupe – mein 17333. Tag
Mittwoch, 2. Dezember 2009
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Wie würden Sie antworten, wenn Ihnen jemand folgende Frage stellt:

»Sind Sie stur?«

  • »Ja!«
  • »Nein!«
  • »Ein bisschen?«
  • »Weiss nicht!«

it Sturheit identifizieren wir uns nicht so gerne, oder? Es fällt uns schwer, den Begriff der Sturheit zu umschreiben, und noch viel mehr, Sturheit an uns selbst wahrzunehmen. Dagegen ist es geradezu ein Kinderspiel, sture Verhaltensweisen bei anderen Menschen zu erkennen, und sich darüber zu ärgern. Redewendungen wie „So ein sturer Bock aber auch!” legen ein Zeugnis davon ab.

Vorsicht Spiegelung! Wer sich bereits ein klein wenig mit dem Spiegelprinzip auseinandergesetzt hat (»Wie außen, so innen«; siehe Spiegelgesetze), der wird sich einer Beurteilung anderer Menschen zu enthalten versuchen; denn er ahnt, dass die Sturheit, die er an seinem Gegenüber wahrnimmt, letztendlich zu ihm selbst gehört.

Wenn du den Zeigefinger auf andere richtest, zeigst du dann nicht auch auf dich selbst? Ein Finger deiner Hand zeigt von dir weg, und vier Finger zeigen auf dich. Probier es einfach aus.
 
Jesus gebraucht für diesen Zusammenhang ein klares Bild:
 

»Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?«
 
Matthäusevangelium, Kp. 7,3

Also gut. Wir entscheiden uns für den schwierigeren, doch seelisch weitaus lohnenderen Weg: wir machen uns auf die Suche nach dem Balken im eigenen Auge, dem Balken, der uns seelisch blind macht; er symbolisiert nichts anderes als unsere falsche seelische Sicht.

„Ich will! Ich will! Ich will!”

»Des Menschen Wille ist sein Himmelreich!«
». . . und auch sein Höllenreich!«

 

so müssen wir ergänzen, wenn wir die ganze Wahrheit zu erfassen suchen.

Sturheit ist nichts anderes, als in den kleinen Entscheidungen des Alltags überwiegend seinen eigenen Willen durchzusetzen, entgegen der feinen Stimme der Intuition, die oftmals etwas anderes von uns fordert. Wir müssen lernen, unsere Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen zu überprüfen.

„Ich will! Ich will! Ich will!”
„Soll ich?”
„Sollte ich wirklich?”
 

Wer sich in Entscheidungssituationen leichten Herzens von seinem eigenen Willen verabschieden kann, der hat mit Sturheit keinerlei Probleme, denn er kann etwas, was mir schwerfällt:


das Kapitulieren.

Wie schön, dass es die Tagesschule gibt! Mit ihrer Hilfe können wir den Balken im eigenen Auge erkennen. Erkennen wir die Tagesschule, erkennen wir in ihrem Spiegel mehr und mehr uns selbst. Selbsterkenntnis aber ist es, was uns Flügel verleiht.

So will ich euch nun ein wenig von meiner Tagesschule erzählen, damit ihr besser versteht, wie sie mit uns arbeitet.

Es ist Ende November, die Lebenssäfte sind aus den Bäumen gewichen, und die Forstverwaltung hat jetzt alle Hände voll zu tun. Die Motorsägen kreischten in den vergangenen Tagen um die Wette, und manchmal drang der dumpfe Aufprall einer mächtigen Tanne an mein Ohr. Mein Freund, der Baum, ist tot; er starb im Morgenrot . . . (erinnern Sie sich noch an das schöne Lied, das die Schlagersängerin Alexandra Ende der sechziger Jahre gesungen hat?)

Heute (bezieht sich auf Donnerstag letzter Woche) muss ich zum Unterrichten, und meine Fahrradstrecke führt einige Kilometer durch den Wald. Zwei Möglichkeiten gibt es, den Berg hinauf, und oben am Hang entlang, oder in mittlerer Hanglage immer leicht ansteigend bis zur Hochfläche. Für gewöhnlich nehme ich den unteren Weg, weil er weniger Kraft kostet, als der obere.

Schon vergangene Woche kam ich in Schwierigkeiten: ohne Zeitreserve eingeplant zu haben, stand ich vor einem rotweiß gemusterten Band, und einer Warntafel mit der Aufschrift „Vorsicht Forstarbeiten! Durchgang verboten. Lebensgefahr!” Ich stand still und horchte. Nichts war zu hören, außer dem Schweigen des Waldes. Ein Blick auf die Uhr. Die Zeit war knapp kalkuliert. Ich ging über alle Warnungen hinweg, und beschwichtigte diese noch mit Gedanken wie „das war doch schon so oft, dass tagelang die Absperrung nicht entfernt wurde, obwohl alle Baumfällarbeiten längst abgeschlossen waren”. Doch so ganz wohl fühlte ich mich nicht in meiner Haut, als ich den Weg entlangradelte. 2/3 der Waldstrecke lagen bereits hinter mir, und ich begann schon zu triumphieren: »Siehst du wohl, ich hab es doch gewusst!« — da versperrte mir eine gefällte Kiefer den Weg. Ich stolperte mit dem geschulterten Fahrrad über die sperrigen Äste und das dichte Nadelkleid, und schaffte es mit Müh’ und Not, schwitzend und keuchend, über den Stamm hinwegzukommen.

Szenenwechsel, gleiches Spiel, eine Woche später: klug geworden aus der vergangenen Woche? »Ob sie den Baum wohl inzwischen weggeräumt haben? Heute mache ich es clever. Ich nehme den oberen Weg.«

Nicht zu übersehen: ein Warnsignal.

Zuerst muss ich schieben, ein schmaler, ansteigender Fußpfad. Ein roter Handschuh liegt am Boden, nicht zu übersehen. Er springt mir direkt ins Auge, als ob er mir etwas sagen wollte. »Weiter! Keine Zeit verlieren!« Doch wenige Meter danach ist der Weg zu. »Zum Glück nur kleinere Bäume und Äste! Da kommst du durch! Es ist nicht mehr weit bis zum Hauptweg! Ich muss unbedingt zur Brauerei, um Bierhefe zu holen!« — ich hatte telefonisch eine feste Uhrzeit zum Abholen ausgemacht. Und so schultere ich erneut das Rad, um mich durch das Dickicht zu kämpfen, mit zitternden Beinen. Endlich stehe ich auf dem Hauptweg. Alles scheint frei zu sein, und keine Absperrung ist zu sehen. »Nichts wie los!« Ich trete in die Pedale, und bin fast durch, da —— blockiert ein Forsttraktor den gesamten Weg. Als ich mich vorbeigeschlängelt habe, schaue ich auf eine langgestreckte Tanne, die von zwei Forstarbeitern bearbeitet wird. Entgeistert schauen wir uns gegenseitig an, und ich gerate in Erklärungsnot. »Ich bin an keiner Absperrung vorbeigekommen . . . ich muss hier durch, muss dringend zur Arbeit . . .«»Und was ist, wenn Sie morgen tot sind?« antwortet mir der Arbeiter mit seinem orangefarbenen Schutzhelm auf dem Kopf. Es stellt sich heraus, dass ich nur deshalb nicht an der Hauptabsperrung vorbeigekommen war, weil ich zu Beginn der Fahrt jene Abkürzung gewählt hatte, die mich am roten Handschuh vorbeiführte. Als ich einwende, dass beide Wege gesperrt seien, klärt mich der Forstarbeite r auf, dass der untere Weg inzwischen frei sei. »So ein Pech!« Doch dass ich auch umdrehen, zurückfahren, und den unteren Weg nehmen könnte, kommt mir gar nicht erst in den Sinn. »Ich will meine Bierhefe!« – das ist mein einziger Gedanke. Und so lotst mich ein Waldarbeiter mit der Motorsäge in der Hand durch den Wald, an der gefällten Tanne, die den Weg versperrt, vorbei. Die Zeit drängt immer mehr, ich schwinge mich in den Sattel, und erhöhe nach und nach die Geschwindigkeit, bis die Umgebung nur so an mir vorbeifliegt. »Was ist denn das?« Bevor ich es richtig realisieren kann, und in die Eisen steige, macht es „rrrratsch!” – ich bin durch die Absperrung am anderen Ende des Waldwegs hindurchgebraust; das weißrote Schutzband ist zerrissen – es war aus Plastikfolie, Gott sei Dank. Auf den letzten Metern hinunter zur Brauerei begegnet mir ein Spaziergänger mit seinem Hund, wir grüßen uns. »Endlich da!« Ich schaue auf die Uhr. Es ist eine Viertelstunde später als telefonisch avisiert. Die Tür ist abgesperrt, es macht niemand auf, das Auto des Brauereimeisters ist nicht zu sehen. »Bierhefe ade!« Ich stehe da, und ——— stehe still. Endlich. 5 Minuten vor 12. Endlich begreife ich, dass es so nicht weiter geht. Eigenmächtig handeln, meinen Willen durchsetzen, koste es, was es wolle, und wenn man sein eigenes Leben dabei aufs Spiel setzt? Wie sagte der Forstarbeiter? »Und was ist, wenn Sie morgen tot sind?« Habe ich danach gefragt, was heute wirklich dran ist?

Nachdenklich radle ich zum Unterricht weiter, zuerst ein Stück den selben Weg zurück; die heutigen Erlebnisse gehen mir durch den Kopf, und auch die zurückliegenden Wochen. Überdeutlich spüre ich, dass ich aus dem Lot geraten bin, mich vollkommen überlastet habe, und mehr und mehr mit dem Kopf durch die Wand gegangen bin, ungefragt und ungeprüft. »Dein Wille geschehe!« Von wegen. Mein Wille war geschehen. Die Konsequenzen? Ein Tag wie heute, und das tagtäglich?? Nein danke, dass muss ich mir nicht geben. Leben will ich, glücklich und gesund. Ich versuche, mir selbst zu vergeben. Endlich kann ich wieder von Herzen wünschen, um Führung von „oben ” bitten — und darum, dass ich die Kraft finden möge, nicht blind zu handeln, sondern innezuhalten, um meine täglichen Entscheidungen sorgfältiger zu überprüfen. »Wen seh ich da, den kenn ich doch?« Ich komme an dem Spaziergänger mit seinem Hund vorbei, der auch mich wieder erkennt. Er nimmt wohl an, dass ich mich verfahren habe, und ruft mir zu: »dees isch dr richtige Weg!«

Sieh einer an! »Das ist der richtige Weg!« – übersetzt für die des schwäbischen Dialekts Unkundigen. Was ist der richtige Weg? Der Weg, der zu mehr Ehrlichkeit in unseren Entscheidungen und weniger Sturheit in unserem Verhalten führt — und weiter zur Selbsterkenntnis, zur Freude, zum Glück, zur Liebe, zum Seelenfrieden. Und wie sieht er aus, dieser Weg? Bitten, Wünschen, Fragen, Prüfen! Darauf vertrauen, dass es eine weise Führung gibt, die es gut mit uns meint. Und diese weise Führung hilft uns, indem sie uns den lieben langen Tag mit Geschehnissen konfrontiert, die wir selbst heraufbeschworen haben — nicht, um uns zu strafen, sondern um uns zu schulen, so dass wir erkennen können, ob wir objektiv betrachtet (aus höherer Warte) richtige oder falsche Entscheidungen getroffen haben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns darum bemühen, unsere Tagesschule zu erkennen, und aus ihr lernen. Das hilft der Entfaltung unserer seelischen Werte enorm.

Zusammenfassung meiner Erkenntnisse aus der geschilderten Tagesschule:

  1. Wenn wir immerzu eigenmächtig (stur) entscheiden, werden wir auf die falsche Fährte gelockt; wir werden „blind” für die Wahrheit, und können den richtigen Weg nicht mehr vom falschen Weg unterscheiden.
    Wer stur an seinem einmal eingeschlagenen Weg festhält, verliert seine Fähigkeit, zu kapitulieren. Und immer gibt es Alternativen, die jedoch nur der erkennen darf, der bereit ist, sein Handeln jederzeit zu hinterfragen.
    • Erste Alternative: der untere Waldweg wäre frei befahrbar gewesen.
    • Zweite Alternative: wäre ich nicht zur Brauerei gefahren – was nichts gebracht, und nur Zeit, Nerven, und Energie gekostet hat – so wäre genügend Zeit zum Umdrehen gewesen, um entspannt auf dem unteren Weg, der ja frei war, zum Ziel zu gelangen.
    Wie sagte Friedrich Nietzsche in weiser Erkenntnis: „Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.”
  2. Zweimal geriet ich mit dem Fahrrad auf den „Holzweg” – ein Symbol für die Sackgassen, in die man gerät, wenn man längere Zeit unehrlich (entgegen den Warnungen seiner Intuition) gehandelt hat.
  3. Wir erhalten Warnungen, wenn wir dabei sind, Fehlentscheidungen zu treffen. Der rote Handschuh signalisierte mir: STOP – Sie sind auf dem falschen Weg; ebenso das durchstoßene und zerrissene Absperrband, das mir signalisierte, dass ich wichtige Gebote missachtet und überschritten hatte.
  4. In den Äußerungen und Handlungen anderer Menschen, die von dem, was in unserer Tagesschule läuft, nichts ahnen, stecken häufig Schlüsselbotschaften für uns. Menschen, denen wir begegnen, bekommen zur rechten Zeit das Gefühl für das rechte Wort, das bei uns „den Groschen fallen lässt” (Synchronizität der Ereignisse) – doch nur, wenn wir von uns aus positive Neugier entwickeln, und auch wirklich dahinter kommen möchten. Meine Schlüsselbotschaften waren also:
    • Warnung, dramatisch (die mögliche Konsequenzen der Sturheit aufzeigt): »Und was ist, wenn Sie morgen tot sind?« (Forstarbeiter)
    • Bestätigung einer Veränderung meiner inneren Einstellung durch positives wünschen: »dees isch dr richtige Weg!« (Spaziergänger)
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