Persönlichkeitsentfaltung mit 44 IQ ist Balsam für die Intelligenz Ihrer Seele!

Intelligent seelisch lernen macht  Freude
Beobachtungen und Erkenntnisse aus der täglichen Lebensschule, auch Tagesschule genannt
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IQ
44 IQ ist ein ausschließlich an seelischen Werten orientierter Intelligenztest, der Ihnen spielerisch hilft, Ihre persönlichen Stärken und Schwächen zu entdecken, getreu der Aufforderung der Antike:
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Archiv für April 2012
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• Ostergedanken •
Montag, 9. April 2012
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„Wir sind Protestleute gegen den Tod.”

Jesus, der Christus, kam zu früh – die damaligen Menschen konnten weder seine Worte noch sein Wirken begreifen. Sie waren noch nicht bereit für die Botschaft der allumfassenden Liebe, die den Tod nicht kennt. Und dennoch musste der Nazarener kommen, denn das Feld wollte bestellt sein, so unfruchtbar es auch damals war. Der Sämann fragt nicht nach der Ernte, denn er weiß bereits um sie. Was man sät, das wird man ernten – so lautet ein ewiges, ehernes Gesetz. Wann werden wir beginnen, dieses Gesetz, das uns in der Natur so offensichtlich vor Augen tritt, auf unser Denken anzuwenden?

Liebe und Leben beginnen mit demselben Buchstaben. Tod und Thomas auch. Da ist der ungläubige Thomas, der Zweifler, der nicht glauben kann, was seine Augen sehen. Der auferstandene Christus! Wie kann das sein? Der Auferstandene lässt den Jünger in seine Seite greifen, damit der die Wundmale spürt.

Wir alle sind ein bißchen wie Thomas, der Zweifler. Wir haben von Kindesbeinen an gelernt, uns lediglich auf das zu verlassen, was unsere Sinne uns vorgaukeln. Oh, wie so trügerisch! Was unsere Augen sehen, ist eine Fata Morgana – die gespiegelte Projektion unseres Denkens. Unsere Sinne sind auf ein winziges Guckloch begrenzt, doch tun wir so, als sähen wir das Ganze. Ein Irrtum, der uns in der Illusion des Todes gefangen hält!

Jesus, der Christus, dient in vollkommener Weise dem Ganzen, und er wird es immer wieder tun. Er öffnet uns durch alle Zeiten hindurch die Augen – nicht die sehenden Augen des physischen Leibes, sondern die wissenden Augen des Geistes – bis wir sie nie mehr verschließen. Dann erst erkennen wir das Leben, das ewig ist – - und niemals stirbt.

Fast zwei Jahrtausende später bringt es Johann Christoph Blumhardt auf den Punkt: „Wir sind Protestleute gegen den Tod.”

Erkennt ihr den Christus?

• Meditation •
Sonntag, 8. April 2012
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Ostern 2012

Ich bin das Licht. Ruhe in mir.

Du bist das Licht. Ruhe in Dir.

• Palmsonntag •
Sonntag, 1. April 2012
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Einstimmung zur Karwoche

Erinnern wir uns an das Geschehen vom Palmsonntag? Das ist lange her, zugegeben. Zur Erinnerung: da zieht ein König in die Hauptstadt ein, wie ihn Jerusalem noch nie gesehen hat. Doch weder hoch zu Ross, noch weich gepolstert in einer gepanzerten Staatskarosse, wie es heutzutage üblich ist. Nein, der König kömmt daher auf einem jungen Esel, Palmzweige in der Hand. Solchem Thron folgt Spott, folgt Hohn. Auch folgen ihm einige Frauen und Männer aus dem Volk. „Hosianna, Sohn Davids!” – so rufen sie. Die Jünger fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut. Ob das wohl gut gehen wird? Die Menge staunt . . . und raunt sich hinter vorgehaltener Hand zu: „kommt so der König der Juden?”

Und Jesus, der Christus?

Er spürt, was ihm bevorsteht: Erniedrigung, Einsamkeit und Verzweiflung. Barbarische Grausamkeiten, von Mensch zu Mensch. Mensch, erkennst Du Deinen Bruder nicht? Unaufhörlich hat er die Saat der Liebe ausgebracht. Hat gepredigt, erklärt, ermahnt: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!”

Er kam zu früh. Die damaligen Menschen konnten seine Worte nicht begreifen. Sie waren noch nicht bereit für die Botschaft der allumfassenden Liebe. Sie kannten nur Furcht und Angst, Sünde, Hass und Zorn. Und so war auch ihr Gott, den sie sich als ihr Spiegelbild erschufen, strafend und fürchterlich gerecht, fern und hoch erhoben, weit weit weg von ihnen. Sie versuchten, ihn durch Blutopfer gnädig zu stimmen. Ein Gott der Liebe? Fehlanzeige. Jesus Christus, Sohn Gottes, so wurde und wird der Nazarener seit seiner Kreuzigung und Auferstehung von den Menschen genannt. Und uns, wie hat man uns genannt? Wir haben selbst uns etikettiert, als kleine, elende Sünder, nicht würdig und nicht recht, vor Gottes Angesicht zu treten. Jahrhunderte lang, bis heute. Leute, Leute! Oder, besser noch: Kinder, Kinder – denn ihr kennt euren Vater nicht.

Ihr alle seid Söhne und Töchter des Höchsten. Ihr alle seid Erweiterungen aus dem all-einen Licht Gottes, auch wenn ihr das möglicherweise erst noch entdecken müsst. Ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht, Gott ist eurer aller Mitte, und ohne seine Kraft könntet ihr nicht einmal euren kleinen Finger bewegen. Jesus Christus wusste darum. Deshalb konnte er auch aus tiefstem Herzen sagen: „Ich und mein Vater sind eins. Das, was ich tue, werdet ihr auch tun, und noch mehr!” Wir alle sind eins. Unauflöslich miteinander verwoben. Dienet dem Ganzen, so dient euch das Ganze!

Jesus, der Christus, hat in vollkommener Weise dem Ganzen gedient, und er wird es immer wieder tun. Er hat die Botschaft der Liebe tief in die Herzen der Menschen gesenkt, und er war der Erste, der dies so allumfassend und bis zur bittersten persönlichen Konsequenz getan hat. Seine Saat beginnt nun langsam aufzugehen. Sie hat sich bis heute in unglaublicher Weise durch alle Nationen hindurch vervielfacht, und sie tut es noch immer, auch in den Problemzonen dieser Welt.

Gerade die Karwoche gibt uns Gelegenheit, uns mit Jesus Christus, unserem Bruder und Meister, zu vereinen. Suchen wir das Schweigen der Stille, wie er es über alles liebt, und lauschen auf das leise Flüstern in unserer Seele, das uns Weisung und Gebot ist – und uns durch alle Einsamkeit und Irrungen der Welt hindurch zum Lichte führt.