
ankgebet
Es regnet Asche übers Land
wer streut sie aus, mit voller Hand?
Der ists, der Mutter Erden Schoß
geöffnet, dass mit mächt’gem Stoß
durchbricht das Magma Eis und Schnee,
o Menschlein klein, in Furcht und Weh,
so zitterst du ob Gottes Stärke,
stumm stehst, und still, du vor dem Werke.
Gott ist dein Schöpfer, Schutz und Schild,
sieh, was aus seinen Händen quillt!
So nimm sie an, die Himmelsgabe,
dass sie erschöpfte Erden labe,
dass sie das Feld uns stärke, Korn, und Ähre,
dass sie lebendigere Nahrung uns gewähre.
Wenn kraftvoll fruchtbar wird der Boden nun,
so ist es ganz allein Dein Werk, Dein Tun.
Komm liebe Asche, mit dem Regen,
auf unser Feld, und bringe Segen.
Amen


Lieber Axel,
da lobe ich mir doch “unseren” Vulkan. Der hält hübsch still
Doch im Ernst, wenn es keine Medien gäbe – oder wir öfter mal ganz bewusst auf ein Zuviel an Information verzichten würden -, dann wäre das Leben leichter. Ulrike und ich hatten ein fantastisches Wochenende. Wenn wir es nicht “gewusst” hätten, dann wäre uns wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen, dass der Himmel an diesem Wochenende nur den Vögeln gehörte und die einzigen Geräusche deren lieblicher Gesang war.
Ich denke, letztlich wird aus diesem Naturereignis wirklich etwas Gutes entstehen. Das sehe ich wie Du. Erschreckend fand ich, dass in erster Linie über die verlorenen Millionen geredet wurde und nicht über die Gefahr für die Menschen.
Alles Liebe,
Jürgen