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	<title>Erkenne Dich selbst: lernen aus der Tagesschule &#187; Schönheit</title>
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	<description>„Those were the days, my friend, and they will never end . . . ”</description>
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		<title>&#8226; Singstunde &#8226;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 23:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Singen macht ein fröhlich Herz. Kein Scherz, und doch zieht scherzend Wonnemonat Mai von dannen. Düfte wie von Rosenblüten lassen uns bereits den Sommer ahnen. Drum hurtig, lasst uns singen, so lang&#8217;s noch Frühling ist, dem Schöpfer Lob darbringen! Sein Geist, der in uns wohnt, uns dann mit Freuden lohnt. &#187;Und wehe Dir, solltest Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="start"><div class="Initiale" style="border: 1px solid indigo; margin: 0 12px 0 0; width: 87px; height: 117px"><img alt="" src="http://img.balsamedia.de/Musica_Holzschnitt.jpg" width="87" height="117" /></div><p>Singen macht ein fröhlich Herz. Kein Scherz, und doch zieht scherzend Wonnemonat Mai von dannen. Düfte wie von Rosenblüten lassen uns bereits den Sommer ahnen. Drum hurtig, lasst uns singen, so lang&#8217;s noch Frühling ist, dem Schöpfer Lob darbringen!<img class="alignright" alt="" src="http://img.balsamedia.de/rose.jpg" style="border: 1px solid lavender; margin: 7px 0 0 7px" width="100" height="98" /> Sein Geist, der in uns wohnt, uns dann mit Freuden lohnt. <i>&raquo;Und wehe Dir, solltest Du hüstelnd Dich gar zieren und genieren!&laquo;</i> &#8211; die alte Leier vom <i>&bdquo;unmusikalisch&rdquo;</i> sein, sie bleibt heut stumm. Denn so zu denken, das ist dumm, mit Verlaub. <i>&raquo;Wie könntest jemals Freude Du empfinden, beim Hören von Musik, wenn Musikalität nicht Deiner Seele Weggefährte wäre?&laquo;</i></p></div>
<p class="awInd">Gesagt, getan &#8211; allein es mangelt an der Zeit. So denken wir. Doch setzen wir nur andere Prioritäten. <i>&raquo;Priori Musica!&laquo;</i> Sie heilt uns, weil sie uns verbindet, mit der Quelle, der alles Schöne, Edle, Wahre immerzu entspringt. Und selbst die wissenschaftlichen Forschungen der <a target="_blank" href="http://www.dr.hauschka.ch/service/download/pdf/viawala-Ausgabe-13.pdf">Chronomedizin</a> sind dem Geheimnis auf der Spur: Singen bringt den Körper und die Seele wieder in die Harmonie zurück. Natürlich. <a target="_blank" href="http://www.calumed.de/media/dokumente/essays/Eine_Predigt_ueber_die__Musik_v_Peter_Weigle.pdf">Sphärenklänge</a>, Keplers Harmonia Mundi &#8211; Erinnerungen an den Physikunterricht werden wach &#8211; tönen durch die Himmel, durchdringen uns und führen uns zurück in die Alleinheit, in die Ganzheit des ruhenden Lichts des Geistes, der alles ist, was ist, der alles ist, was war, und der alles ist, was jemals sein wird, immerfort und immerdar.</p>
<p class="awInd">Durch alle Zeiten hindurch werden uns Genies geschenkt, die Musik aus dem Geist des Schöpfers empfangen, um mit ihren Werken unsere Kultur zu erheben, und um unsere Seele zu nähren. Thomas Morley war eines dieser Genies, und er führte die Kunstform des Madrigals zu höchster Blüte. Sein Wirkungskreis war der englische Hof, zur Zeit der musik- und kunstliebenden Königin <a target="_blank" href="http://www.balsamedia.de/tagesschule-verstehen/virgin-queen-elisabeth-farewell-speech-2613">Elizabeth I</a>. Welche Freude muss es gewesen sein, die <i>Royal Chapel</i>, die königliche Kapelle, leiten zu dürfen!</p><p class="awInd"><i>&raquo;Wie wäre es, in den erlauchten Kreis dieser meisterhaft geschulten Sänger einzutreten, um mitzusingen, teilzuhaben an den Klangwelten, die Sir Thomas Morley aus dem ewigen göttlichen Brunnen zu schöpfen wusste?&laquo;</i></p><span style='display:block; text-align: right; margin: 12px 0; font-size: 100%'><a id="anchorSID1">&nbsp;</a><a id='clickSID1' href="javascript:void(null);" onclick="s_toggleDisplay('1', document.getElementById('SID1'), document.getElementById('clickSID1'), '. . . weiterlesen . . . ', '. . . ausblenden . . . ', '&#9660;', '&#9650;');$('#SID1').load(url);window.setTimeout('sidebar();', 1200);">. . . weiterlesen . . . </a><span class="lilac">&#9660;</span><span id='SID1' style='text-align: justify; margin: 12px 0; font-size: 100%; display:none;'>&nbsp;</span></span>]]></content:encoded>
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		<title>• Symbole VIII – Der Schlüssel: CORPUS CHRISTI •</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 18:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das gibts doch nicht!]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilige Nacht &#160; berufung.js Hinweise für Kunstbeflissene (und solche, die es werden wollen) . . . &#160;. . . weiterlesen . . . &#9660;&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="center">Heilige Nacht</h3>
<div style="text-align: center; background: black url(http://img.balsamedia.de/herzschloss_a.jpg) center 9px no-repeat; padding: 12px auto 0 auto; margin: 0; height: 441px">&nbsp;<br /><img alt="" src="http://img.balsamedia.de/schrift_paradeis.png" width="450" height="100" /></div>
<div id="berufung" class="jwplayer">berufung.js</div>
<p class="postscriptum"><i>Hinweise für Kunstbeflissene (und solche, die es werden wollen) . . .</i></p>
<span style='display:block; text-align: right; margin: 12px 0; font-size: 100%'><a id="anchorSID3">&nbsp;</a><a id='clickSID3' href="javascript:void(null);" onclick="s_toggleDisplay('3', document.getElementById('SID3'), document.getElementById('clickSID3'), '. . . weiterlesen . . . ', '. . . ausblenden . . . ', '&#9660;', '&#9650;');$('#SID3').load(url);window.setTimeout('sidebar();', 1200);">. . . weiterlesen . . . </a><span class="lilac">&#9660;</span><span id='SID3' style='text-align: justify; margin: 12px 0; font-size: 100%; display:none;'>&nbsp;</span></span>]]></content:encoded>
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		<title>• Intuitionsschulung einmal ganz anders •</title>
		<link>http://www.balsamedia.de/tagesschule-verstehen/musikalische-intuitionsschulung-seelische-liebe-3220</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 20:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sich erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[alle Beiträge]]></category>
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		<description><![CDATA[ie Intuition weiß alles, denn sie wird direkt aus höchsten Quellen gespeist. Das Problem vieler Menschen ist ein mangelhafter Anschluss, der oft die Verbindung blockiert. Erst wenn der Schlüssel exakt ins Schloss hineinpasst, können wir die Eingangstür entriegeln -&#160;- und bekommen Zugang zu einer anderen Welt. Es geht um eine perfekte Verbindung! Sie erst ermöglicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="start"><div class="Initiale green"><img alt="" src="http://img.balsamedia.de/Initiale_D-spring.png" width="62" height="62" /></div>
<p>ie Intuition weiß alles, denn sie wird direkt aus höchsten Quellen gespeist. Das Problem vieler Menschen ist ein mangelhafter Anschluss, der oft die Verbindung blockiert. Erst wenn der Schlüssel exakt ins Schloss hineinpasst, können wir die Eingangstür entriegeln -&nbsp;- und bekommen Zugang zu einer anderen Welt. Es geht um eine perfekte Verbindung! Sie erst ermöglicht uns, Auskunft zu allen wesentlichen Lebensfragen einzuholen.</p></div>
<p class="awInd">Ich erinnere mich noch daran, wie ich als kleiner Junge einmal wissen wollte, wie hoch der Eiffelturm denn eigentlich sei. Niemand konnte es mir sagen, und so überlegte ich hin und her, her und hin &#8211; bis mir blitzartig eine Idee kam: <i>&raquo;die Auskunft!&laquo;</i> Doch bevor ich zur Tat schreiten konnte, wurde ich von meinen Eltern über die begrenzten Möglichkeiten der Telefonauskunft in Kenntnis gesetzt, so dass ich sehr enttäuscht war. Was war das für eine Auskunft, die nichts wusste außer Telefonnummern? Tief in mir ahnte ich wohl damals schon, dass es da irgendwo etwas geben müsse, eine Art Instanz, die <i>alles</i> weiß. Heute haben wir Google. Google weiß sehr viel. Doch die Intuition weiß mehr.</p>
<p class="awInd">Nur ein quietschendes Rad wird geölt, und nur dem, der anklopft, wird auch aufgetan. Wir müssen mit der Intuition kommunizieren, ihr die richtigen Fragen stellen, und uns immer wieder vom Lärm der Welt zurückziehen; denn nur, wenn wir die Stille suchen, entgehen wir der Gefahr, die feine Stimme der Intuition zu überhören. Jede Entscheidung, und sei sie noch so klein, können wir intuitiv fragend und bittend überprüfen: <i>&bdquo;was sollte ich jetzt wirklich tun?&rdquo;</i>. Die interessanteste Frage aber ist und bleibt seit jeher die nach dem <i>&bdquo;wer bin ich?&rdquo;</i> &#8211; denn das größte Rätsel ist der Mensch am Ende für sich selbst.</p>
<div class="center" style="margin-top: 12px"><p>(Umlaute bitte als Doppellaute wie z.B. &bdquo;ae&rdquo; eingeben)</p></div>
<iframe id="namensnumerologie" src="http://www.foren4all.de/test_it/Numerologie.php" width="470" height="372" scrolling="yes" marginheight="20" marginwidth="0" frameborder="1" style="margin: 10px 0"></iframe>
<p class="awInd">Intuitive Menschen sind oft ausgeprägt musikalische Menschen. Das liegt mit Sicherheit daran, dass die Intuition Merkmale aufweist, die der Musik sehr ähnlich sind. Sie sind beide der materiellen Welt enthoben, in dem Sinne, dass sie nicht an Raum und Zeit gebunden sind, und sie erreichen uns beide nur auf der gefühlsmäßigen Ebene. Ausschließlich im <i>Hier und Jetzt</i> vermögen sie sich uns mitzuteilen &#8211; doch nur, wenn wir auch wirklich hinhören, und das will gelernt sein. Wozu haben wir denn Kunst und Kultur im Übermaß?</p><p class="awInd">Mit Fleiß und Ausdauer kann jeder Mensch die Liebe zur Musik entwickeln, und sie wird es ihm reichlich danken &#8211; mit einer Intensivierung seiner gesamten Gefühlswelt. Und so wird eines Tages jedes Erdenkind befähigt sein, seine eigenen Empfindungen musikalisch adäquat zum Ausdruck zu bringen. Ist wahrhaft empfundene Musik nicht immer ein getreues Spiegelbild der Seele? Freude und Leid, Elend und Glück, ja alles, was ein irdisches Seelenleben ausmacht, formt auch die flüchtigen Gebilde unserer Fantasie; doch ein Kunstwerk kann erst dann entstehen, wenn sich diese flüchtigen Gebilde, vom schöpferischen Ausdruckswillen eines zielstrebigen Künstlers gebändigt, dauerhaft manifestieren. Schöpfertum in ihrer höchsten Entwicklungsstufe erweitert die Intuition zur Inspiration, zum direkten Schöpfen aus der heiligen Quelle, und daran erkennen wir die wahre Kunst: <i>dass sie sich der Vergänglichkeit alles Irdischen entzieht.</i></p><p id="intuitionsschulung" class="center" style="margin: 12px 0">Wie schulen wir nun unsere Intuition mit Hilfe der Musik?</p><span style='display:block; text-align: right; margin: 12px 0; font-size: 100%'><a id="anchorSID5">&nbsp;</a><a id='clickSID5' href="javascript:void(null);" onclick="s_toggleDisplay('5', document.getElementById('SID5'), document.getElementById('clickSID5'), '. . . weiterlesen . . . ', '. . . ausblenden . . . ', '&#9660;', '&#9650;');$('#SID5').load(url);window.setTimeout('sidebar();', 1200);">. . . weiterlesen . . . </a><span class="lilac">&#9660;</span><span id='SID5' style='text-align: justify; margin: 12px 0; font-size: 100%; display:none;'>&nbsp;</span></span>]]></content:encoded>
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		<title>• Die große Kälte •</title>
		<link>http://www.balsamedia.de/tagesschule-verstehen/karfreitagszauber-parsifal-gral-christusliebe-2758</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 17:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschenk des Tages]]></category>
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		<description><![CDATA[rühlings Erwachen&#160;.&#160;.&#160;.&#187;Wie lange lässt du mich noch zittern?&#171; So klagt das zarte Blümlein seiner Herzenssonne, die unerbittlich ihrer Bahn folgt, und sich einstweilen hinter Wolken recht bedeckt hält.&#8222;Der Schnee, der gestern noch in FlöckchenVom Himmel fiel,Hängt nun geronnen heut als GlöckchenAm zarten Stiel&#160;.&#160;.&#160;.&#8221;&#187;Steig höher! Wärme mich! Ich harrte hier im Dunkel für so lange Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="start"><div class="Initiale"><img alt="" src="http://img.balsamedia.de/Initiale_F.png" width="62" height="62" /></div><p style="letter-spacing: 0.12em; color: #00DEDD; background: #9200D2; border: 2px solid gold; border-left: none"><b>rühlings Erwachen&nbsp;.&nbsp;.&nbsp;.</b></p></div><p style="margin-left: 69px"><i>&raquo;Wie lange lässt du mich noch zittern?&laquo;</i> So klagt das zarte Blümlein seiner Herzenssonne, die unerbittlich ihrer Bahn folgt, und sich einstweilen hinter Wolken recht bedeckt hält.</p><div class="wp-caption alignright" style="margin: 5px 0 0 4px"><img title="&bdquo;Schneeglöckchen&rdquo;, ein Frühlingsgedicht von Friedrich Rückert" src="http://img.balsamedia.de/schneeglocken.jpg" alt="" width="217" height="331" /><p class="wp-caption-text" style="">&bdquo;Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen<br />Vom Himmel fiel,<br />Hängt nun geronnen heut als Glöckchen<br />Am zarten Stiel&nbsp;.&nbsp;.&nbsp;.&rdquo;</p></div><p><i>&raquo;Steig höher! Wärme mich! Ich harrte hier im Dunkel für so lange Zeit &#8211; du Prächtige, mein Herzenswonne, sei du mein Ehrenkleid!&laquo;</i></p><p class="awInd"><i>&raquo;Ach lass doch nicht dein Köpflein hängen! Das tut mir weh, wenn ich so gramvoll dich gebeuget seh! Ich wärme dich, hab nur Geduld, ich bin ohn&rsquo; Schuld &mdash; ein jedes Ding braucht nun mal seine Zeit.&laquo;</i></p><p class="awInd"><i>&raquo;Du liebe Sonne du! Du hast gut reden! Feurige Jugend, gleißendes Licht, vergiss deines harrenden Glöckchens nicht! Und ich will kräftig mich derweil in Anmut dir entgegenstrecken.&laquo;</i></p><p class="awInd" style="margin-top: 4px">Wer hat sich schon einmal ganz tief gebeugt, um dem leisen und wehmütigen Geläute blühender Schneeglöckchen zu lauschen? Filigran kommen ihre Töne daher, zerbrechlich wie ein gläsernes Meer, auf dem sich die Lichtpunkte des Himmels spiegeln. <i>&raquo;Still!&laquo;</i> Wer diese Glöcklein hören will, muss innehalten. Der Alltagslärm lässt scheinbar sie verstummen; doch schweigen wir, beginnt es da und dort zu summen &mdash; ganz sachte klingend läutet es den Frühling ein&nbsp;.&nbsp;.&nbsp;.</p>
<div id="schneegloeckchen" class="jwplayer" style="text-align: center; margin: 21px 0">schneegloeckchen.js</div>
<p>Sind&rsquo;s nicht verklärende Worte, die der Poet einst fand? Musik und Dichtung reichen sich die Hand. Was uns berückt, ist <i>ihm</i> geglückt: dem Rückert, Friedrich &#8211; das ist des Dichters werter Name. Kann solch ein Name Zufall sein? Sei&rsquo;s wie es sei, &rsquo;s ist einerlei, der Name spricht für sich&nbsp;.&nbsp;.&nbsp;. <img src='http://www.balsamedia.de/tagesschule-verstehen/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=':wink:' class='wp-smiley' /> </p><p class="awInd">Und die Musik (Liederalbum für die Jugend, R. Schumann)? Die Töne, die im Morgenlicht wie Tropfen von den Blättern perlen, entführen uns in jene Zeit, als Elfen, Feen und Geisterwesen unser Land regierten &#8211; insgeheim natürlich, wie man hinzufügen muss; denn nur der wird ihrer angesichtig, der sich nicht scheut, den Wanderstab an die Hand zu nehmen, um durch schaurig-schöne Vollmondnächte hinzuschreiten. Über Wiesen und Auen geht es; mild und stumm breitet der Mond sein sanftes Licht aus über weite Felder; andächtig und behutsam trittst du ein -&nbsp;- in den Hain, dem nun der Frühling neues Leben angedeihen lässt.</p><p class="awInd"><i>&raquo;Geduld, Geduld!&laquo;</i> So schnell geht&rsquo;s heuer wirklich nicht. Indess &#8211; das Warten auf das frische Grün fördert die Dankbarkeit in unsrer Seele. <i>&raquo;Die ersten Farben!&laquo;</i> &#8211; <i>&raquo;Das erste Blau!&laquo;</i> &#8211; <i>&raquo;Ein sattes Gelb am Wegesrand!&laquo;</i> &#8211; <i>&raquo;Welch Jubel, den die Vögel künden!&laquo;</i> Stimmen auch wir den Lobpreis an; in Ehrfurcht staunend ob dem Walten der Natur.</p><p class="poet" style="padding-right: 112px; background:url(http://img.balsamedia.de/erdgeist_152x115.gif) no-repeat right aliceblue" title="Illustration von Janusz Grabianski, &copy; Carl Ueberreutter Verlag, Wien"><i>&raquo;Ob sich im Garten schon was regt?&laquo;</i><br /><i>&raquo;Noch liegt das Gartenhaus verdunkelt.&laquo;</i><br /><i>&raquo;Oho, es rumpelt bei der Hecke!&laquo;</i><br /><i>&raquo;Schaut da ein Erdgeist um die Ecke?&laquo;</i><br />&nbsp;<br />Nur einer wagte sich hervor,<br />doch alle rufen jetzt im Chor:<br /><i>&raquo;Ach Herr, wir können&rsquo;s kaum erwarten,</i><br /><i>schließ ER uns auf den Frühlingsgarten!&laquo;</i></p><p class="awInd">Ob wohl der Herr des Hauses ihre Bitt&rsquo; erhört? <i>&raquo;Zum Glück hat er den Schlüssel abgezogen!&laquo;</i> So können wir mitsamt den Zwergen zumindest einen Blick durchs Schlüsselloch erhaschen.</p><p style="margin: 12px 0; font-size: 0.8em; background: white; color: black; text-align: center">Mit gedrückter Maustaste können Sie auf Erkundung gehen&#8230;</p>
<iframe id="krokus" src="http://www.balsamedia.de/tagesschule-verstehen/wp-content/themes/default/html/krokusse.html" width="450" height="450" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" style="position: relative; z-index: 0">
</iframe>
<p onclick="var iFr=document.getElementById('krokus').contentWindow;iFr.startpos();iFr.document.getElementById('dragObjekt').style.left='2442px';iFr.document.getElementById('dragObjekt').style.top='1692px';" onmouseover="this.style.textDecoration='underline';this.style.color='magenta'"  onmouseout="this.style.textDecoration='none';this.style.color='#06c'" style="color: #06c; font-size: 0.8em; margin-bottom: 21px">Bildposition initialisieren</p>
<p>ER hat die Schlüssel in der Hand. Gott, Vater, Schöpfer, Heil&rsquo;ger Geist! Licht, Leben, Glück und Freude, alles quillt aus seiner Hand.</p><p class="awInd"><b><i>&raquo;Singet ihm das Hohelied der Liebe!&laquo;</i></b></p><p>Heute ist Karfreitag; der höchste Feiertag des Jahres.</p><p class="awInd"><b><i>&raquo;Kommt feiern wir, und singt mit mir!&laquo;</i></b></p><p>Musik, die voller Würde den Karfreitag feiert, klingt von ferne aus dem Gral.</p><p class="awInd"><b><i>&raquo;Dort, auf der Aue, Parsifal!&laquo;</i></b></p><p>Kennst du den jungen Mann, der an der heil&rsquo;gen Quelle Helm und Schwert beiseite legt?</p>
<span style='display:block; text-align: right; margin: 12px 0; font-size: 100%'><a id="anchorSID7">&nbsp;</a><a id='clickSID7' href="javascript:void(null);" onclick="s_toggleDisplay('7', document.getElementById('SID7'), document.getElementById('clickSID7'), '. . . weiterlesen . . . ', '. . . ausblenden . . . ', '&#9660;', '&#9650;');$('#SID7').load(url);window.setTimeout('sidebar();', 1200);">. . . weiterlesen . . . </a><span class="lilac">&#9660;</span><span id='SID7' style='text-align: justify; margin: 12px 0; font-size: 100%; display:none;'>&nbsp;</span></span>]]></content:encoded>
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		<title>• Wer hat Angst vor Virginia Woolf? • &#8211; mein17424. Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaleidoskop]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstdisziplin]]></category>

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		<description><![CDATA[o hatte es, auf englisch natürlich, irgendjemand mit einem Stück Seife auf den Spiegel einer New Yorker Bar geschrieben. Das war mitten in den wilden 50er-Jahren, Graffitis, Petticoats und Rock&#8217;n&#8217;Roll kamen in Mode, und Edward Albee, der sich im New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village mit allerlei Gelegenheitsjobs über Wasser hielt, trank just an jenem Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="start"><div class="Initiale"><img alt="" src="http://img.balsamedia.de/Initiale_S.png" width="62" height="62" /></div><p>o hatte es, auf englisch natürlich, irgendjemand mit einem Stück Seife auf den Spiegel einer New Yorker Bar geschrieben. Das war mitten in den wilden 50er-Jahren, Graffitis, Petticoats und Rock&rsquo;n&rsquo;Roll kamen in Mode, und Edward Albee, der sich im New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village mit allerlei Gelegenheitsjobs über Wasser hielt, trank just an jenem Abend in besagter Bar ein Bier. Das Seifengraffiti, das er im Spiegel nächtens las, ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Doch warum es ihm begegnet war, wurde ihm erst Jahre später bewusst. Er hatte ein Theaterstück geschrieben, für das er einen Titel benötigte. Er dachte an den Songtitel &bdquo;Who&rsquo;s Afraid of the Big, Bad Wolf?&rdquo; aus dem Disney-Film &bdquo;Three Little Pigs&rdquo; (1933), doch bekam er keine Genehmigung.</p></div><p class="awInd"><i>&raquo;Was tun? &#8211; Das Seifengraffiti! Die Rettung in der Not&nbsp;.&nbsp;.&nbsp;.&laquo;</i></p><p>Immerhin klang &bdquo;Woolf&rdquo; genauso wie &bdquo;Wolf&rdquo;, und wer konnte es schon wissen, vielleicht verhalf ihm der bekannte Name gar zu einem Popularitätsschub. Und so ging im Jahr 1962 ein Theaterstück mit dem Titel <i>&bdquo;Who&rsquo;s afraid of Virginia Woolf?&rdquo;</i> über die Bühne. Es wurde Edward Albees Erstlingserfolg, und zugleich sein internationaler Durchbruch als Theaterschriftsteller; darüberhinaus provozierte sein Stück einen der großen Skandale der Theatergeschichte.</p><p class="awInd">Und das alles wegen einem Stückchen Seife? Nein, nein, Seifenkomödien mit bitterem Beigeschmack gibt es ja schon sehr viel länger, doch so erbarmungslos wie Albee hatte noch kein Dramatiker zuvor dem Publikum den Spiegel ins Gesicht gehalten. Mit kühl distanziertem Blick entlarvte er die trügerische Fassade der amerikanischen Upperclass &#8211; dessen ureigenstes Kind er als Adoptivzögling eines steinreichen Theaterunternehmers war.</p><p class="awInd">Zum Titel äußerte sich Albee einmal folgendermaßen: <i>&bdquo;Natürlich bedeutet &raquo;Who&rsquo;s afraid of Virginia Woolf?&laquo; &#8211; &raquo;Who&#8217;s afraid of the big bad wolf?&laquo;: Wer hat Angst, ein Leben ohne falsche Illusionen zu leben. Und es erschien mir wie ein typischer, intellektueller Collegewitz.&rdquo;</i></p><p class="awInd">Kein Wunder, dass es zwei Professoren samt ihren Gattinnen sind, die zu nächtlicher Stunde, mit vom Alkohol entblößter Zunge, ihre zerrütteten Ehen demontieren, bis zum bitteren Ende.</p><p class="awInd">Virginia Woolf suchen wir übrigens in Albees Theaterstück vergeblich. Und doch ist es aufschlussreich, dass sie als Namensgeberin Pate stand, entschlossen und aufrecht, wie einst Jeanne d&rsquo;Arc, denn <i>sie</i> lebte ihr Leben ohne falsche Illusionen. Immer mehr drängt ihre Bedeutung als Schriftstellerin ins Bewusstsein der Menschen, doch wenige wissen, wie <i>die unerbittliche Suche nach dem rechten Wort</i> ihren Lebensalltag bestimmte:</p><p style="margin: 12px 0" title="Virginia Woolf in einem Interview mit der BBC im Jahr 1937"><i>&bdquo;How can we combine the old words in new orders so that they survive, so that they create beauty, so that they tell the truth?&rdquo;</i></p><p>Diese Fragestellung peinigte und marterte sie zu jeder Stunde &mdash; doch die Gewissenhaftigkeit, mit der sie zu Werke ging, nahm mit den Jahren noch zu. Berufen war sie, ihrem Genius etwas noch nie Dagewesenes abzuringen, und so diente sie ihm demütig bis zur letzten, erschütternden Konsequenz. Was macht indess ihr schriftstellerisches Werk so außergewöhnlich?</p><span style='display:block; text-align: right; margin: 12px 0; font-size: 100%'><a id="anchorSID9">&nbsp;</a><a id='clickSID9' href="javascript:void(null);" onclick="s_toggleDisplay('9', document.getElementById('SID9'), document.getElementById('clickSID9'), '. . . weiterlesen . . . ', '. . . ausblenden . . . ', '&#9660;', '&#9650;');$('#SID9').load(url);window.setTimeout('sidebar();', 1200);">. . . weiterlesen . . . </a><span class="lilac">&#9660;</span><span id='SID9' style='text-align: justify; margin: 12px 0; font-size: 100%; display:none;'>&nbsp;</span></span>]]></content:encoded>
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