Kurz nach 8:00 Uhr im Büro, ich sitze - und schwitze, das Ausbrüten eines neuen Artikels fordert seinen Tribut. Da klopft es an die Fensterscheibe. Ein Handwerker im Blaumann und mit dicker Mütze bittet um Einlass, damit er seine Maschinen anwerfen kann. Bitteschön, freundlich öffne ich ihm die Haustür. Nach einer Viertelstunde klingelt es. Noch einmal derselbe, ich öffne, damit er an den Haussicherungskasten kann. Als ich in den Wohnungsflur eintrete, schwant mir Böses. Vom Licht, das sich durch den Bewegungsmelder automatisch einschalten müsste, ist nichts zu sehen. Tatsächlich, auch der Computerbildschirm ist rabenschwarz. Der Handwerker hat aus Versehen meine Hauptsicherung erwischt.
Die Bits und Bytes der letzten 20 Minuten sind durch die Steckdose hindurchgerauscht. In den Orkus. Wie schön. Auf die Positiv-Negativ-Prüfung ist doch Verlass.
Der Handwerker schmunzelt. Vielleicht sollt' ich das auch tun!
Glückliche Fügung: im Nachhinein stelle ich fest, dass die Autosafe-Funktion meiner Schreibsoftware meine Bits und Bytes nahezu vollständig gerettet hat.
Danke! Zum Ärgern gab und gibt es, wie immer, keinen Grund.
Axel

Jeder neue Tag steckt voller Überraschungen, und manchmal beißen wir regelrecht in einen „sauren Apfel”. Häufig sind dies störende oder unangenehme Situationen, die uns in den frühen Morgenstunden begegnen. Doch wie begegnen wir ihnen? Und wie gehen wir in solchen Situationen mit uns selbst um? Bei Mißgeschicken heiter und gelassen zu bleiben, fällt uns oft nicht leicht, besonders, wenn sie uns selbst betreffen.