Es ist mir bewusst warum - einige Fehlentscheidungen sind dafür verantwortlich, das weiß ich nur zu gut - doch fehlt mir momentan einfach die Energie, ins Hier und Jetzt zurückzufinden.
"Was ist das?"
Ein Bus blinkt und steuert direkt auf mich zu, auf offener Straße. Er hält an, der Busfahrer winkt und rudert wie verrückt mit den Armen.
"Ist was passiert?" denke ich, und schon öffnet der Busfahrer die Tür. Er fragt mich, ob ich ein Handy hätte.
"Nein, ich habe kein Handy!"
Weil, so fährt er fort, er verzweifelt ein Netz sucht, und keinen Anschluss hat. Er muss dringend telefonieren. Ich zucke mit den Schultern.
"Nein, mit Handy kann ich Ihnen nicht dienen!" Er schließt die Tür, und fährt weiter.
Ein kleines Erlebnis, das scheinbar keine weitere Bedeutung hat, oder doch? Natürlich! Es ist Bestandteil meiner Tagesschule, deren Hinweise und Symbole erst entschlüsselt sein wollen.
- "Kein Netz?" - "Keine Verbindung?"
- Ja, das bin ich! Ich habe momentan keine Verbindung (nach "oben"). Funkstille, sozusagen.
- Keine Verbindung - keine Führung - und damit sind weiteren Fehlentscheidungen Tür und Tor geöffnet.
- Ich muss versuchen, wieder eine Verbindung aufzubauen, meine Gedanken zu sammeln, und auf den Punkt zu bringen: auf das, was im Hier und Jetzt wesentlich ist.
- Den Wunsch äußern: "ich möchte nicht mehr im Tagtraum gefangen sein, und mich wieder besser konzentrieren können", das hilft wirklich!
Conclusio: Selbsterkenntnis beginnt dort, wo Menschen die Welt als Spiegel begreifen, und ihren Blick von der Außenwelt ausgehend auf die Innenwelt richten.

