Wohler wird mir erst, als ich versuche, mit der Situation glücklich zu sein. Was kann ich aus ihr lernen? Mir fällt das liebevolle Miteinander der Süditaliener auf. Sonne im Herzen. Es wird viel gelacht. Das steckt an. Gottseidank. Als das Telefonat beendet ist, zuckt die Chefin mit den Schultern, und sagt zu mir: "Mi scusi, il mio figlio..."
Mit preußischem Stechschritt bekomme ich meinen Bus gerade noch. Doch das ist eine andere Sache. Wie wäre es, entspannter durch den Tag zu gehen, und weniger in ihn hineinzupacken? Der gestrige Tag läuft noch einmal vor meinem inneren Auge ab. Bis zum Schlafengehen keine freie Minute. Druck bedrückt. Freude beglückt. Nur Geduld!
Axel

